Warum nur muss es so quälende Fächer geben wie Sport?! Natürlich können sich die Sportprofis unter uns kein besseres Fach vorstellen und würden es liebend gerne den ganzen Tag über haben. Ich dagegen bin eher mehr ein Kopfmensch, denken aber nicht tun. Sicherlich sind mir alle Schritte beim Turnen bekannt, aber was nützt mir das in der Praxis, wenn dann selbst mein Kopf nur noch im Weg ist. Klar, Sport zählt nicht, aber wenn ich mich dadurch beim Notenmachen vor den anderen Schülern zum Gorilla mache, zählt es für mich sehr wohl! Doch da hilft nur noch das Sprichwort: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz unscheniert. Also liebe Sportmuffel, versagt nicht, ihr seid nicht die einzigen scheinbar unsportlichen, tollpatschigen, ... Wesen des Universums. Schaut der Gefahr des Versagens ins Gesicht und freut euch, wenn ihr es hinter euch habt. Ich jedenfalls muss die Sportstunde nächste Woche erst noch überstehen!
Dienstag, 30. Juni 2009
Freitag, 26. Juni 2009
Erkenntnis
Wenn ich über Gott und die Welt nachdenke, so lerne ich dabei nicht nur mehr über das Leben, sondern auch mehr über mich selbst und mein Leben. Immer mehr wird mir klar und ich weiß Dinge, die mir vorher unbegreifbar schienen. Und wann denkt man lieber nach, als in der schönsten Zeit des Jahres. Nur noch zwei Wochen und alle Arbeiten sind geschrieben. Doch Schule ist nicht alles, es gibt da viel mehr, das man kennen muss: Freundschaft, Leben, Liebe, Mitleid...; auch ich muss noch vieles kennen lernen. Aber ich glaube man lernt niemals aus.
Samstag, 20. Juni 2009
Zeit

Wie die Zeit vergeht, heißt es merkt man erst, wenn sie zuende ist. Aber mir wird es jeden Tag klar, wenn ich merke, dass bald schon wieder ein besonderer Tag im Jahr ansteht, der doch erst war. Jetzt ist es der letzte Schultag. Die letzten Arbeiten werden noch in den nächsten drei Wochen geschrieben und dann sind es gerade noch zweieinhalb Wochen und wir haben Ferien. Ich sehe, wie das Leben an mir vorbeizieht und wünsche mir Zeit. Und ich weiß, dass ich Zeit habe, genug Zeit um zu Leben und zu Erleben.
Freitag, 12. Juni 2009
Sommer

Ich liebe den Sommer, denn auch wenn die Jahreszeit noch nicht da ist, ist sie für mich längst angekommen. Wenn die Vögel schon früh morgens zwitschern und ich von der Sonne geweckt werde, weiß ich das endlich die schönste Zeit des Jahres angekommen ist. Wenn nachts der Himmel so klar ist, dass man fast denkt die Sterne zählen zu können, wenn ich weiß ich habe alle Zeit der Welt für mich und meine Freunde. Die letzten Arbeiten werden geschrieben und die Lehrer werden immer netter. Man kann mit dem Fahrrad zur Schule fahren und die Stimmung ist so gut wie nie. Die Kleidung besteht aus T-shirt und Hose, keine Zwiebelkleidung mehr. Nur die Hasen schauen traurig hinter ihrem Gitter hervor, nachdem sie das Löchergraben nicht unterlassen konnten. Ich schau aus meinem Fenster und sehe Leben. Ich weiß, dass es kein Ende gibt und bin beruhigt, nicht unsterblich zu sein. Gott ist da in allem, er ist keine Person, er ist die Welt, er ist in mir und um mich. Meine Angst vor dem Tod versiegt, denn nur wo Tod ist wird Leben sein und ich bin ewig. Ich werde mein Lebensweg beschreiten bis zum Ende, das ein Neuanfang sein wird, ohne Trauer keine Freude, ohne Schmerz kein Trost, ohne Leid kein Mitleid. Liebe für alles und keinen, doch vorallem Liebe zu ihm. Er ist alles.
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