Also jetzt ist es nunmehr mehr als eine Woche her, als ich es über mich brachte unschuldige, jedoch nicht ganz so harmlose Zähne zu entfernen. So bin ich nicht mehr so weise, aber auf einer anderen Weise klüger, denn ich kann allen getrost sagen, dass dieses Thema überbewertet wird! Die Weisheitszähne zu entfernen, ist echt nicht der Weltuntergang und weh tut es auch nicht. Es drückt hier und da, aber Schmerzen sind echt etwas anderes. Und nach einer Woche hat man es hinter sich und wird nie wieder mit dem Thema Schwierigkeiten haben. Mit der richtigen Kühlung (mit Wasser gefüllte Luftballons) schwillt die Wange auch schnell wieder ab. Und wer von uns hat schon etwas gegen ein paar Tage Schulfrei? Krank sein auf Bestellung, wünscht sich doch jeder mal. Zum Abschluss ein Slam:
Anna hat da Zahn,
Zahn war lahm,
also gab Anna Zahn, dann Zahn, dann Zahn, dann Zahn,
als Zahnarzt kam.
Damals sann Anna Rach,
dass man Zahn schank.
Da Mama sagt:
"Sag Dank, Anna,
dass man Zahn fand,
Zahn war krank.
Mach Tanz,
mach Kranz,
lach mal."
Anna:
"Mama,
mach was kannst,
das war krank,
dass man Zahn schank!"
Mama:
"Anna,
lass mal.
Fast gab man Drank,
dass sagt Kant."
Anna stank,
stand,
sank,
kannt Kant,
als gab Dank.
Mittwoch, 22. Juli 2009
Dienstag, 30. Juni 2009
Sportnoten
Warum nur muss es so quälende Fächer geben wie Sport?! Natürlich können sich die Sportprofis unter uns kein besseres Fach vorstellen und würden es liebend gerne den ganzen Tag über haben. Ich dagegen bin eher mehr ein Kopfmensch, denken aber nicht tun. Sicherlich sind mir alle Schritte beim Turnen bekannt, aber was nützt mir das in der Praxis, wenn dann selbst mein Kopf nur noch im Weg ist. Klar, Sport zählt nicht, aber wenn ich mich dadurch beim Notenmachen vor den anderen Schülern zum Gorilla mache, zählt es für mich sehr wohl! Doch da hilft nur noch das Sprichwort: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz unscheniert. Also liebe Sportmuffel, versagt nicht, ihr seid nicht die einzigen scheinbar unsportlichen, tollpatschigen, ... Wesen des Universums. Schaut der Gefahr des Versagens ins Gesicht und freut euch, wenn ihr es hinter euch habt. Ich jedenfalls muss die Sportstunde nächste Woche erst noch überstehen!
Freitag, 26. Juni 2009
Erkenntnis
Wenn ich über Gott und die Welt nachdenke, so lerne ich dabei nicht nur mehr über das Leben, sondern auch mehr über mich selbst und mein Leben. Immer mehr wird mir klar und ich weiß Dinge, die mir vorher unbegreifbar schienen. Und wann denkt man lieber nach, als in der schönsten Zeit des Jahres. Nur noch zwei Wochen und alle Arbeiten sind geschrieben. Doch Schule ist nicht alles, es gibt da viel mehr, das man kennen muss: Freundschaft, Leben, Liebe, Mitleid...; auch ich muss noch vieles kennen lernen. Aber ich glaube man lernt niemals aus.
Samstag, 20. Juni 2009
Zeit

Wie die Zeit vergeht, heißt es merkt man erst, wenn sie zuende ist. Aber mir wird es jeden Tag klar, wenn ich merke, dass bald schon wieder ein besonderer Tag im Jahr ansteht, der doch erst war. Jetzt ist es der letzte Schultag. Die letzten Arbeiten werden noch in den nächsten drei Wochen geschrieben und dann sind es gerade noch zweieinhalb Wochen und wir haben Ferien. Ich sehe, wie das Leben an mir vorbeizieht und wünsche mir Zeit. Und ich weiß, dass ich Zeit habe, genug Zeit um zu Leben und zu Erleben.
Freitag, 12. Juni 2009
Sommer

Ich liebe den Sommer, denn auch wenn die Jahreszeit noch nicht da ist, ist sie für mich längst angekommen. Wenn die Vögel schon früh morgens zwitschern und ich von der Sonne geweckt werde, weiß ich das endlich die schönste Zeit des Jahres angekommen ist. Wenn nachts der Himmel so klar ist, dass man fast denkt die Sterne zählen zu können, wenn ich weiß ich habe alle Zeit der Welt für mich und meine Freunde. Die letzten Arbeiten werden geschrieben und die Lehrer werden immer netter. Man kann mit dem Fahrrad zur Schule fahren und die Stimmung ist so gut wie nie. Die Kleidung besteht aus T-shirt und Hose, keine Zwiebelkleidung mehr. Nur die Hasen schauen traurig hinter ihrem Gitter hervor, nachdem sie das Löchergraben nicht unterlassen konnten. Ich schau aus meinem Fenster und sehe Leben. Ich weiß, dass es kein Ende gibt und bin beruhigt, nicht unsterblich zu sein. Gott ist da in allem, er ist keine Person, er ist die Welt, er ist in mir und um mich. Meine Angst vor dem Tod versiegt, denn nur wo Tod ist wird Leben sein und ich bin ewig. Ich werde mein Lebensweg beschreiten bis zum Ende, das ein Neuanfang sein wird, ohne Trauer keine Freude, ohne Schmerz kein Trost, ohne Leid kein Mitleid. Liebe für alles und keinen, doch vorallem Liebe zu ihm. Er ist alles.
Sonntag, 17. Mai 2009
Konfirmation meiner Schwester
Klar wird mein Leben auch von meiner Familie bestimmt, so durchlebte ich heute einen schönen Tag mit meinen Verwandten. Schwierig ist es, wenn man merkt, dass man Verwandten auch nicht näher steht wie Bekannten, sie sind einfach da, man hat eigentlich nichts, dass einen selbst mit ihnen verbindet. Doch eines ist toll an ihnen, man muss keine Vorraussetzungen haben, um sich mit ihnen zu treffen, Verwandschaft ist sozusagen eine Pflicht. Doch selbst eine Pflicht kann Freude sein, weil ich weiß, wie tolle Verwandte ich habe, die mir nahe stehen, weil sie einfach da waren, sind, und es hoffentlich so lange wie möglich sein werden.
Hebelfete
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da man etwas zum ersten Mal macht, oft ist dieser Zeitpunkt das ganze Leben. Bei mir war es nun eine richtige Party, so wie sie in unserem Französischbuch immer zu welchen gehen. Wenn du dann vor diesem Zeitpunkt stehst und ihn betrachtest, bist du verwirrt und weißt nicht, wie du dich verhalten sollst. Anfangs war es bei der tollen Fete auch so, schließlich beschlossen wir trotz peinlicher Berührtheit zu Tanzen und plötzlich fiel alles so leicht von mir ab wie eine Feder, jetzt wissen wir, wie so eine Fete abläuft und sind keine Frischlinge mehr, meine Freundinnen und ich. Vielleicht können wir das auch bei künftigen Partys von unbekannten Fremden anwenden.
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