Mittwoch, 22. Juli 2009

Apropos Weisheitszähne

Also jetzt ist es nunmehr mehr als eine Woche her, als ich es über mich brachte unschuldige, jedoch nicht ganz so harmlose Zähne zu entfernen. So bin ich nicht mehr so weise, aber auf einer anderen Weise klüger, denn ich kann allen getrost sagen, dass dieses Thema überbewertet wird! Die Weisheitszähne zu entfernen, ist echt nicht der Weltuntergang und weh tut es auch nicht. Es drückt hier und da, aber Schmerzen sind echt etwas anderes. Und nach einer Woche hat man es hinter sich und wird nie wieder mit dem Thema Schwierigkeiten haben. Mit der richtigen Kühlung (mit Wasser gefüllte Luftballons) schwillt die Wange auch schnell wieder ab. Und wer von uns hat schon etwas gegen ein paar Tage Schulfrei? Krank sein auf Bestellung, wünscht sich doch jeder mal. Zum Abschluss ein Slam:

Anna hat da Zahn,
Zahn war lahm,
also gab Anna Zahn, dann Zahn, dann Zahn, dann Zahn,
als Zahnarzt kam.
Damals sann Anna Rach,
dass man Zahn schank.
Da Mama sagt:
"Sag Dank, Anna,
dass man Zahn fand,
Zahn war krank.
Mach Tanz,
mach Kranz,
lach mal."
Anna:
"Mama,
mach was kannst,
das war krank,
dass man Zahn schank!"
Mama:
"Anna,
lass mal.
Fast gab man Drank,
dass sagt Kant."
Anna stank,
stand,
sank,
kannt Kant,
als gab Dank.

Dienstag, 30. Juni 2009

Sportnoten


Warum nur muss es so quälende Fächer geben wie Sport?! Natürlich können sich die Sportprofis unter uns kein besseres Fach vorstellen und würden es liebend gerne den ganzen Tag über haben. Ich dagegen bin eher mehr ein Kopfmensch, denken aber nicht tun. Sicherlich sind mir alle Schritte beim Turnen bekannt, aber was nützt mir das in der Praxis, wenn dann selbst mein Kopf nur noch im Weg ist. Klar, Sport zählt nicht, aber wenn ich mich dadurch beim Notenmachen vor den anderen Schülern zum Gorilla mache, zählt es für mich sehr wohl! Doch da hilft nur noch das Sprichwort: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz unscheniert. Also liebe Sportmuffel, versagt nicht, ihr seid nicht die einzigen scheinbar unsportlichen, tollpatschigen, ... Wesen des Universums. Schaut der Gefahr des Versagens ins Gesicht und freut euch, wenn ihr es hinter euch habt. Ich jedenfalls muss die Sportstunde nächste Woche erst noch überstehen!

Freitag, 26. Juni 2009

Erkenntnis

Wenn ich über Gott und die Welt nachdenke, so lerne ich dabei nicht nur mehr über das Leben, sondern auch mehr über mich selbst und mein Leben. Immer mehr wird mir klar und ich weiß Dinge, die mir vorher unbegreifbar schienen. Und wann denkt man lieber nach, als in der schönsten Zeit des Jahres. Nur noch zwei Wochen und alle Arbeiten sind geschrieben. Doch Schule ist nicht alles, es gibt da viel mehr, das man kennen muss: Freundschaft, Leben, Liebe, Mitleid...; auch ich muss noch vieles kennen lernen. Aber ich glaube man lernt niemals aus.

Samstag, 20. Juni 2009

Zeit


Wie die Zeit vergeht, heißt es merkt man erst, wenn sie zuende ist. Aber mir wird es jeden Tag klar, wenn ich merke, dass bald schon wieder ein besonderer Tag im Jahr ansteht, der doch erst war. Jetzt ist es der letzte Schultag. Die letzten Arbeiten werden noch in den nächsten drei Wochen geschrieben und dann sind es gerade noch zweieinhalb Wochen und wir haben Ferien. Ich sehe, wie das Leben an mir vorbeizieht und wünsche mir Zeit. Und ich weiß, dass ich Zeit habe, genug Zeit um zu Leben und zu Erleben.

Freitag, 12. Juni 2009

Sommer


Ich liebe den Sommer, denn auch wenn die Jahreszeit noch nicht da ist, ist sie für mich längst angekommen. Wenn die Vögel schon früh morgens zwitschern und ich von der Sonne geweckt werde, weiß ich das endlich die schönste Zeit des Jahres angekommen ist. Wenn nachts der Himmel so klar ist, dass man fast denkt die Sterne zählen zu können, wenn ich weiß ich habe alle Zeit der Welt für mich und meine Freunde. Die letzten Arbeiten werden geschrieben und die Lehrer werden immer netter. Man kann mit dem Fahrrad zur Schule fahren und die Stimmung ist so gut wie nie. Die Kleidung besteht aus T-shirt und Hose, keine Zwiebelkleidung mehr. Nur die Hasen schauen traurig hinter ihrem Gitter hervor, nachdem sie das Löchergraben nicht unterlassen konnten. Ich schau aus meinem Fenster und sehe Leben. Ich weiß, dass es kein Ende gibt und bin beruhigt, nicht unsterblich zu sein. Gott ist da in allem, er ist keine Person, er ist die Welt, er ist in mir und um mich. Meine Angst vor dem Tod versiegt, denn nur wo Tod ist wird Leben sein und ich bin ewig. Ich werde mein Lebensweg beschreiten bis zum Ende, das ein Neuanfang sein wird, ohne Trauer keine Freude, ohne Schmerz kein Trost, ohne Leid kein Mitleid. Liebe für alles und keinen, doch vorallem Liebe zu ihm. Er ist alles.

Sonntag, 17. Mai 2009

Konfirmation meiner Schwester

Klar wird mein Leben auch von meiner Familie bestimmt, so durchlebte ich heute einen schönen Tag mit meinen Verwandten. Schwierig ist es, wenn man merkt, dass man Verwandten auch nicht näher steht wie Bekannten, sie sind einfach da, man hat eigentlich nichts, dass einen selbst mit ihnen verbindet. Doch eines ist toll an ihnen, man muss keine Vorraussetzungen haben, um sich mit ihnen zu treffen, Verwandschaft ist sozusagen eine Pflicht. Doch selbst eine Pflicht kann Freude sein, weil ich weiß, wie tolle Verwandte ich habe, die mir nahe stehen, weil sie einfach da waren, sind, und es hoffentlich so lange wie möglich sein werden.

Hebelfete

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da man etwas zum ersten Mal macht, oft ist dieser Zeitpunkt das ganze Leben. Bei mir war es nun eine richtige Party, so wie sie in unserem Französischbuch immer zu welchen gehen. Wenn du dann vor diesem Zeitpunkt stehst und ihn betrachtest, bist du verwirrt und weißt nicht, wie du dich verhalten sollst. Anfangs war es bei der tollen Fete auch so, schließlich beschlossen wir trotz peinlicher Berührtheit zu Tanzen und plötzlich fiel alles so leicht von mir ab wie eine Feder, jetzt wissen wir, wie so eine Fete abläuft und sind keine Frischlinge mehr, meine Freundinnen und ich. Vielleicht können wir das auch bei künftigen Partys von unbekannten Fremden anwenden.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Die Franzosen in Deutschland

Natürlich waren die Franzosen auch bei uns, was jedoch schon im letzten Dezember war. Es war sehr witzig mit ihnen hier. Und es entstand das Vorurteil über die Deutschen, dass sie stets Karten spielen, die wir leider in Frankreich vergessen hatten. Außerdem gab es eine witzige Begegnung von meinem Austauschpartner mit meinem Geigenlehrer. Auch das Backen bei meinen Großeltern machte viel Spaß. Im Ganzen war die Woche, als sie bei uns waren nicht minder fantastisch, als die Woche bei ihnen. Schade, dass wir es nicht wiederholen können.









Sonntag, 10. Mai 2009

Frankreichaustausch


La temps va trop vite, maintenant l'aventure de franco-allemande-echange est passé. Je manque la super vue, la sol et les mangers. Je suis triste que je ne vais pas voir la famille encore une fois peut-être. La famille a été tres sympa et droll. Les excursions ont blagué beaucoup. Ici sont des photos de ma meilleur semaine de ma vie (d'accord ce n'a pas été la meilleur semaine de ma vie, mais c'a été trop beau pour être vrai!):



















Et ici une video à la bastille de Grenoble:


Donnerstag, 23. April 2009

Wunder vergehen

Wunder vergehen, wie sie gekommen sind, doch halte an die Erinnerung fest und wer weiß, vielleicht wiederholt es sich und du bist dann doppelt glücklich. Ich hoffe, dass das mit meinem Geigenwunder auch so sein wird.

Mittwoch, 22. April 2009

Ein Wunder erleben

Ein Wunder kann vieles sein. Für viele sind Wunder nicht sehr offensichtlich, sie hoffen, dass endlich mal eins geschieht. Doch gibt es so viele Wunder in unserem Leben, dass diese Leute sie nicht mehr erkennen. Ein Wunder ist ersteinmal natürlich die Tatsache, dass es uns Menschen überhaupt gibt. Doch kann schon ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken fällt, ein Wunder im tristen Schulalltag sein. Morgens aufzuwachen, ist ein Wunder. Dass es Gefühle wie Liebe gibt ist ein Wunder. Ein Wunder ist etwas unbegreifliches, dass unserem Leben die schöne Wendung gibt.

Ich habe heute auch ein kleines Wunder erlebt, dass für mich ein ziemlich großes Wunder ist. Ich spiele Geige und Gittare, außerdem bringe ich mir selbst Handharmonica bei. Das ist natürlich noch kein Wunder, aber jetzt kommts. Tag ein Tag aus übe ich seit meinem achten Lebensjahr Geige (na gut nicht jeden Tag, aber trotzdem schon lange Zeit), jedenfalls übe ich heute mal wieder ein Stück nach dem anderen. Weil ich mit dem Stimmen noch Probleme habe, muss ich das Stimmgerät hin und wieder zur Beratung ziehen. Schließlich lege ich es zur Seite und siehe da, ich kann mit dem Finger das Griffbrett entlang fahren und wo die Noten liegen. Ich habe es erst nicht geglaubt und habe es mit dem Stimmgerät überprüft. Es war tatsächlich vorgekommen. Jetzt hoffe ich, dass es anhält, denn sonst muss ich wieder schwer überlegen, ob die Note nun zu tief oder zu hoch sein könnte. Allerdings weiß mein Unterbewusstsein schon lange, wie die Noten zu liegen haben, denn nur Raten kann es nicht sein, sonst hätte ich ziemlich oft Glück.



Also falls ihr auch ein spannendes Wunder erlebt habt, schreibt es mir doch einfach als Kommentar dazu. :)

Samstag, 18. April 2009

17.Geburtstag

Wenn ihr am 17.4 Geburtstag habt, könnt ihr euch Kinder des Glücks nennen, weil ihr dann zusammen mit mir Geburtstag habt. :)
Wenn nicht, könnt ihr euch trotzdem so nennen. :I

Das war vielleicht ein toller Tag gestern im Museum "World of Living" haben wir eine Zeitreise gemacht und zahlreiche Häuser angeschaut. (Der Spielplatz war auch witzig, ich liebe es mich in die Wolken zu schaukeln). Danach waren wir in Freiburg im Planetarium und haben uns die Heißzeiten der Welt angeschaut (ebenfalls eine Art Zeitreise). Mir ist klar geworden, dass wir in unserem Leben selbst eine Reise durch die Zeit machen, also wünscht euch nicht, dass endlich eine richtige Zeitreise erfunden wird, sondern erlebt eure Zeitreise mit vollem Bewusstsein und Freude daran. ;I


Urzeit

Nomadenzelt

Inselleben

Donnerstag, 16. April 2009

Roma, viva et caotica

Wenn ich an Rom denke, denke ich an eine riesige, triefende Wassermelone, massenhaft Stracciatella Eis, zusammengequetschte, schwitzige Busfahrten, Eis in der Waffel, Schwarzfahren anderer in der U-Bahn, tolle Abende, warmes Wetter, das Meer, ein Tag Krankheit, lockere Lehrer, H.s tapfere Tat wegen mir und L. dazubleiben, Erlernen von der italienischen Sprache, Fußballweltmeisterschaft, interessante Sehenswürdigkeiten, ein Nachmittag mit drei werten Herren, massenhaft Spagetti, leckere Tortellini von G., stundenlanges Zugfahren, kranke J., leckere Pan di Stelle, Wasserschleppen aus dem Supermarkt, Wasserbrunnen in der Stadt, Herr K. als Mafiosi, Sonnenbrand und -creme und an vieles mehr. Doch weiß ich, dass jeder Mal so eine tolle Zeit erleben sollte. Also bucht euch im Sommer einfach mal ein Urlaub nach Roma, der lebendigen und kaotischen Stadt. Am Besten mit euren besten Freunden. Empfohlen von Schocki persönlich. :)

Mittwoch, 15. April 2009

Blätterrauschen


Ich liebe den Wald, wenn man die Blätter rauschen hört, die Sonnenstrahlen hindurchscheinen und die Furcht vor Zecken im Bauch kribbelt. Warum nicht mal ein Praktikum beim Förster machen? Da lernt man alles was man wissen muss über Bäume, Tiere und vielleicht sogar über dich selbst. Und nach eine anstrengenden Vormittag macht man auf einem Baumstamm Mittagspause, während man die Vögel zwitschern hört. :)

Zahnbürstensong

I hab' sie hüt volore,
wurd' scho mit ihr 'bore!
Jetz ka i sie nit finde,
doch zit wird sich scho no winde.
Wo isch sie nur glege,
wie konnt i sie volege?!

Jetz ka i mini Zäh nüm putze,
ka sie nur no voschmutze.
De zahnarzt wird des nerve,
i werd nüm zu ihm go dürfe.
Die Löcha werde sich häufe,
i werd mich in Mitleid ersäufe.

Damit des nit passiert,
mi mund mini zäh nit verliert,
go i jetz a neui kaufe,
muss min ganzes geld zäme raufe.
Was für ne Freude wirds sie,
zu putze verlier i sie nu nie.

Dienstag, 14. April 2009

Wer bin ich

Natürlich ist jeder von euch gespannt zu erfahren, wer ich bin. Und da ich vor euch keine Geheimnisse habe, die von größter Wichtigkeit sind, will ich das Rätsel meines Ichs für euch lösen. :)

Ich heiße Schocki, weil ich Schockolade liebe.
Meine Spitznamen sind Rosine, Neutron und hin und wieder Jakomo.
Ich bin eines guten Alters.
Gegen ein Riese bin ich klein, gegen eine Ameise dafür riesig.
Meine Lieblingsfarbe ist gelb, wie die Sonne, die unseren Tag erhellt.
Meine besten Freunde sind H., J., J., A., A., K., ...
Wenn eine Taube an mir vorbei fliegt, weiß ich, dass es auf der Welt Friede gibt.
Ich bin ein großer Filmstar und spiele in einem noch nicht gedrehten Film mit.
Außerdem bin ich berühmt als Autor eines geschriebenen, jedoch noch nicht veröffentlichtem Buches.
Am liebsten habe ich es, wenn ich mit Freunden fremde Länder bereise in der warmen Zeit des Jahres oder in meinem Bett liege und den Regen gegen die Scheibe schlagen höre.

Wenn ich noch mehr von mir verraten würde, könnte man denke ich ein ganzes Buch über mich schreiben. Aber wenn du wirklich mehr wissen willst, musst du nur dich selbst beachten, denn ich bin auch nur ein Mensch, so wie du eben.

Tatata der neue Blog ist da :)


Für alle die diesen Blog besuchen, sollte von Anfang an klar sein, dass sie sich hiermit auf unbekannte Zone begeben. Um nicht vollends blindlings herumzuirren sollten sie gewisse Regeln befolgen, die da wären:


  1. Bei Witzen sich das Lachen nicht verkneifen, denn dieser Blog soll nicht nur meine Welt bewegen, sondern auch eure Welt erheitern und sie somit bewegen.
  2. Wird Alemannisch geschrieben ist das interessant und man lernt etwas, auf keinen Fall vor Unkenntnis überspringen.
  3. Es sind auch unpassende Kommentare erlaubt, so lange sie die Seele befreien.
  4. Wehe dem, der Familie, Freunde oder Feinde beleidigt. Selbst die schlimmsten Feinde können mal zu Freunden werden und ich werde Kommentare nur im, nach meinem Erachten, schlimmsten Notfall löschen.
  5. Lernt in meinem Blog nicht nur Alemannisch, sondern auch das Leben lieben.
  6. Wundert euch ruhig, um Wunder zu erfahren.

Ich hoffe ihr könnt die Regeln befolgen und seid nicht überfordert, ansonsten gebt nicht auf, nehmt die Herausforderung an und lernt die Regeln auswendig, rahmt sie ein und hängt sie über euer Bett und spult sie auf Kasette, um sie im Schlaf zu lernen. Irgendwann werdet ihr es schaffen zu erkennen, wie man sie befolgt und eure kleine Welt wurde bewegt. Denn falls ihr es noch nicht bemerkt habt, leben wir alle in der selben Welt, wenn ich sie bewege, bewegt sie euch.

Zum Schluss will ich nur noch sagen, dass ich euch alle herzlich auf meinem Blog begrüße und hoffe, dass er euch Freude bereiten wird, wie er es mir selbstverständlich tut.


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